KI-BA – Künstliche Intelligenz in der Versorgung - Bedingung der Akzeptanz von Versicherten

Projektbeschreibung

Der Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) ermöglicht die Verarbeitung großer Datenmengen und hat damit das Potenzial zur Optimierung komplexer Abläufe und Entscheidungsprozesse in der Gesundheitsversorgung beizutragen. Jedoch besteht häufig große Unsicherheit darüber, welche Chancen und Risiken mit diesen Technologien einhergehen.

Um das Potenzial von KI in der Versorgung nutzen zu können, ist es wichtig zu verstehen, welche Bedingungen die Akzeptanz dieser Technologien beeinflussen. Das Ziel dieses Projekts ist daher die Akzeptanz von KI-Anwendungen aus der Perspektive von Versicherten sowie Ärztinnen und Ärzten in beispielhaften Versorgungsbereichen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu erheben. Darüber hinaus soll untersucht werden, inwiefern diese Akzeptanz durch individuelle Einflussfaktoren, wie z. B. Alter, Bildung oder Technikaffinität erklärt werden kann.

Hierzu werden Einsatzgebiete von KI in der Versorgung zunächst kategorisiert, bevor quantitative Befragungen mit Versicherten sowie Medizinerinnen und Medizinern in Nordbayern durchgeführt und ausgewertet werden. Das Projekt wird für 2,5 Jahre mit insgesamt ca. 900.000 Euro gefördert.

Die Studienergebnisse werden am Ende um Perspektiven aus der Praxis ergänzt, um im Erfolgsfall Handlungsempfehlungen für die nutzergerechte Implementierung von KI-Systemen in der Versorgung abzuleiten.

Konsortialpartner

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg