Neue Versorgungsformen

Mund in'n Swung – Mundgesundheit für Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung in Mecklenburg-Vorpommern

Projektdaten

  • Themenschwerpunkt: Erkrankungen der Zähne, des Kiefers und des Mundes
  • Zielgruppen: ältere Menschen, Angehörige, ländliche Bevölkerung, Menschen mit Behinderung, Pflegebedürftige
  • Versorgungsbereich: zahnärztlich
  • Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
  • Förderkennzeichen: 01NVF25302
  • Laufzeit: 07/2026 – 12/2029
  • Status: laufend

Wesentliche Projektelemente

Projektbeschreibung

In Deutschland leben rund 5,7 Mio. pflegebedürftige Menschen. Für pflegebedürftige Menschen und Menschen mit Behinderung besteht sowohl im häuslichen Umfeld als auch in Pflegeeinrichtungen eine Versorgungslücke im Bereich der Zahngesundheit und der Zahnprophylaxe. Dadurch entsteht ein erhöhtes Risiko für Zahnerkrankungen und den sich daraus ergebenden Folgeerkrankungen, die sich nachteilig auf den Gesundheitszustand und die Lebensqualität auswirken.

Ziel des Projekts Mund in'n Schwung ist es, die Mundgesundheit von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung zu verbessern. Um pflegebedürftigen Menschen den Zugang zu zahngesundheitlichen Maßnahmen zu erleichtern, soll mit der neuen Versorgungsform eine Schnittstelle zwischen Pflege und Zahnmedizin geschaffen werden. Die Pflegekräfte der beteiligten ambulanten und stationären Pflegedienste erhalten eine Schulung über Mundpflegemaßnahmen zur Erhöhung der Mundgesundheit und zu eventuellen Auffälligkeiten im Mund- und Kieferbereich. Zudem werden sie im Einsatz einer Dentalkamera geschult. Eine Zahnärztin oder ein Zahnarzt bewertet die Aufnahmen und entscheidet über notwendige Behandlungen, die im Rahmen der Regelversorgung durchgeführt werden. Eine Dentalhygienikerin oder ein Dentalhygieniker bzw. zahnmedizinische Prophylaxeassistentin oder zahnmedizinischer Prophylaxeassistent gibt Maßnahmen zur Steigerung der Mundhygiene an die Pflegekraft weiter.

Um die Wirksamkeit dieses Konzepts zu überprüfen werden 374 Pflegebedürftige in Mecklenburg-Vorpommern über einen Zeitraum von zwölf Monaten entweder der Interventions- oder der Kontrollgruppe (Standardversorgung) zugeordnet. Hauptziel der Studie ist die Verbesserung der objektiven Mundgesundheit nach einem Jahr. Zudem werden Kosten und Barrieren sowie förderliche Faktoren für eine Umsetzung untersucht.

Das Projekt wird für 42 Monate mit ca. 3,3 Millionen Euro gefördert.

Im Erfolgsfall trägt die Einbindung von weitergebildeten Pflegekräften und der Einsatz einer Dentalkamera dazu bei, die zahnmedizinische Versorgungsstruktur pflegebedürftiger Menschen und Menschen mit Behinderungen zu verbessern.

Projektleitung und Konsortialpartner

Projektleitung

Prof. Dr. Alexander Welk
Universitätsmedizin Greifswald
Poliklinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und Endodontologie im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Walther-Rathenau-Straße 42a
17475 Greifswald
+49 3834 86 7169
welk@uni-greifswald.de

Konsortialpartner

care pioneers GmbH, Deutscher Evangelischer Verband für Altenarbeit und Pflege e. V., DRK-Kreisverband Rügen-Stralsund e. V., Hochschule Stralsund, LiKe Healthcare Research GmbH, Techniker Krankenkasse

Förderangaben

  • Förderbereich: Neue Versorgungsformen
  • Förderverfahren: zweistufig lang
  • Fördersumme: ca. 3,3 Mio. Euro
  • Förderbekanntmachung: 22.03.2024
  • Themenfeld: Modelle zur Mundgesundheit bei Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen

Projektleitung und Konsortialpartner

Projektleitung

Prof. Dr. Alexander Welk
Universitätsmedizin Greifswald
Poliklinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und Endodontologie im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Walther-Rathenau-Straße 42a
17475 Greifswald
+49 3834 86 7169
welk@uni-greifswald.de

Konsortialpartner

care pioneers GmbH, Deutscher Evangelischer Verband für Altenarbeit und Pflege e. V., DRK-Kreisverband Rügen-Stralsund e. V., Hochschule Stralsund, LiKe Healthcare Research GmbH, Techniker Krankenkasse

Förderangaben

  • Förderbereich: Neue Versorgungsformen
  • Förderverfahren: zweistufig lang
  • Fördersumme: ca. 3,3 Mio. Euro
  • Förderbekanntmachung: 22.03.2024
  • Themenfeld: Modelle zur Mundgesundheit bei Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen