Neue Versorgungsformen

BEPPO – Evaluation BEwegungs- und sPorttherapeutischer Interventionen unter medizinischer Therapie in der Pädiatrischen Onkologie

Projektdaten

  • Themenschwerpunkt: onkologische Erkrankungen
  • Zielgruppen: Angehörige, Kinder und Jugendliche, Menschen mit seltenen Krankheiten
  • Versorgungsbereich: sektorenübergreifend
  • Bundesländer: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Thüringen
  • Förderkennzeichen: 01NVF24318
  • Laufzeit: 10/2025 – 03/2029
  • Status: laufend

Projektbeschreibung

Wiederkehrende Klinikaufenthalte, körperlich und psychisch belastende medizinische Therapien und deren unerwünschte Wirkungen: Mit der Diagnose Krebs ändert sich bei Kindern und Jugendlichen nicht nur ihre komplette Lebenswelt, sondern auch das Bewegungsverhalten sehr stark. Dieser Bewegungsmangel verstärkt die negativen Folgen der Erkrankung und onkologischen Behandlung weiter; er äußert sich in reduzierter Muskelkraft, verminderter kardiorespiratorischer Leistungsfähigkeit, psychischen Belastungsreaktionen sowie verminderter Lebensqualität und Fatigue (Erschöpfung).

Dem wollen die Forschenden im Projekt BEPPO entgegenwirken und die Mobilität von Kindern und Jugendlichen während einer onkologischen Behandlung durch eine begleitende multimodale Sport- und Bewegungstherapie verbessern. Dazu entwickelten sie ein Behandlungskonzept, das die Muskelkraft und Mobilität, aber auch Lebensqualität der Betroffenen unterstützt, Nebenwirkungen der Behandlung verringert und der Vorbeugung von Spätfolgen dient. Diese neue Versorgungsform umfasst eine sechsmonatige angeleitete, zielgerichtete Sport- und Bewegungstherapie, die Setting übergreifend im stationären, ambulanten und häuslichen Umfeld (durch Telemedizin) umgesetzt und durch familienorientierte Bewegungsberatungen ergänzt wird. Den Effekt dieser Maßnahme vergleichen die Forschenden in einem randomisierten Ansatz (1:1) mit der jeweiligen standortspezifischen Regelversorgung. Das Projekt wird für dreieinhalb Jahre mit insgesamt ca. 7,3 Millionen Euro gefördert und an 13 kinderonkologischen Zentren umgesetzt.

Im Erfolgsfall soll das bewegungstherapeutische Interventionsprogramm Eingang in die pädiatrisch-onkologische Regelversorgung finden und zur breiteren Anwendung der S2k-Leitlinie „Bewegungsförderung und Bewegungstherapie in der pädiatrischen Onkologie“ der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen und Medizinischen Fachgesellschaften beitragen. Durch die Reduktion unerwünschter Nebenwirkungen, den Erhalt der Mobilität und eine frühzeitige Rückkehr in den Lebensalltag ist eine Reduktion der Gesamtbehandlungskosten zu erwarten.

Projektleitung und Konsortialpartner

Projektleitung

Dr. Miriam Götte
Universitätsklinikum Essen
Institut für Sport- und Bewegungstherapie am Westdeutschen Tumorzentrum Essen
Hufelandstraße 55
45147 Essen
+49 201 7238083
miriam.goette@uk-essen.de

Konsortialpartner

AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse, BARMER, Charité - Universitätsmedizin Berlin, DAK-Gesundheit, Diakoneo Klinik Hallerwiese-Cnopfsche Kinderklinik, Universitätsmedizin Frankfurt, Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart, Techniker Krankenkasse, TUM Klinikum Rechts der Isar, Universitätsklinikum Köln, Universität Regensburg, Universitätsklinikum Bonn, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Universitätsklinikum Jena, Universitätsklinikum Ulm, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Förderangaben

  • Förderbereich: Neue Versorgungsformen
  • Förderverfahren: zweistufig lang
  • Fördersumme: ca. 7,3 Mio. Euro
  • Förderbekanntmachung: 02.03.2023
  • Themenfeld: themenoffen

Projektleitung und Konsortialpartner

Projektleitung

Dr. Miriam Götte
Universitätsklinikum Essen
Institut für Sport- und Bewegungstherapie am Westdeutschen Tumorzentrum Essen
Hufelandstraße 55
45147 Essen
+49 201 7238083
miriam.goette@uk-essen.de

Konsortialpartner

AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse, BARMER, Charité - Universitätsmedizin Berlin, DAK-Gesundheit, Diakoneo Klinik Hallerwiese-Cnopfsche Kinderklinik, Universitätsmedizin Frankfurt, Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart, Techniker Krankenkasse, TUM Klinikum Rechts der Isar, Universitätsklinikum Köln, Universität Regensburg, Universitätsklinikum Bonn, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Universitätsklinikum Jena, Universitätsklinikum Ulm, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Förderangaben

  • Förderbereich: Neue Versorgungsformen
  • Förderverfahren: zweistufig lang
  • Fördersumme: ca. 7,3 Mio. Euro
  • Förderbekanntmachung: 02.03.2023
  • Themenfeld: themenoffen