Versorgungsforschung

Transplant+ – Förderung der Identifikation potenzieller Organspender und Steigerung der realisierten postmortalen Organspenden

Projektdaten

  • Themenschwerpunkt: Transplantation, Organspende und Amputation
  • Zielgruppe: Sonstige
  • Versorgungsbereich: stationär
  • Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Förderkennzeichen: 01VSF26018
  • Laufzeit: 05/2027 – 04/2030
  • Status: laufend

Wesentliche Projektelemente

Versorgungsmodelle und Behandlungsprogramme: stationäre Versorgung

Projektbeschreibung

Laut der Deutschen Stiftung Organtransplantation warten derzeit mehr als 8.000 Menschen in Deutschland auf eine Organtransplantation. Jährlich versterben etwa 5 Prozent von ihnen, weil kein passendes Organ gespendet werden kann. Obwohl immer mehr Menschen einen Organspendeausweis besitzen, stagniert die Anzahl realisierter Organspenden auf niedrigem Niveau. In Deutschland dürfen Organe nur in spezialisierten Krankenhäusern entnommen werden. Ein Vergleich der Einrichtungen zeigt, dass es deutliche Unterschiede bei der Häufigkeit der realisierten Organspenden gibt.

Das Ziel des Projekts Transplant+ besteht darin, den aktuellen Status quo bei der Erkennung potenzieller Organspender und der realisierten Organspenden zu analysieren. Dabei sollen insbesondere organisatorische, strukturelle und interprofessionelle Einflussfaktoren ermittelt werden, um anschließend Handlungsempfehlungen und Best-Practice-Konzepte zur Steigerung der Organspenden in Deutschland zu entwickeln. Hierzu werden die Forschenden zunächst in einem Mixed-Methods-Ansatz eine Literaturrecherche zu Hürden und Hemmnissen bei der Organspende durchführen. Im Anschluss werden Interviews mit den verschiedenen am Prozess beteiligten Akteuren durchgeführt, darunter Intensivmedizinerinnen und -mediziner, Transplantationsbeauftragte, Pflegekräfte, Angehörige sowie internationale Expertinnen und Experten. Abschließend finden Workshops zur Finalisierung der Best-Practice-Empfehlungen statt.

Das Projekt wird für drei Jahre mit insgesamt ca. 1,2 Millionen Euro gefördert.

Im Erfolgsfall liefert das Projekt wissenschaftlich fundierte Ansatzpunkte und Handlungsempfehlungen, um die Zahl der realisierten Organspenden in Krankenhäusern zu erhöhen. Dadurch könnte die Versorgung von Patientinnen und Patienten, die auf eine Organspende warten, langfristig verbessert werden, indem bestehende Potenziale bei der Erkennung und Realisierung von Organspenden besser ausgeschöpft werden.

Projektleitung und Konsortialpartner

Projektleitung

Prof. Dr. Anja Neumann
Universität Duisburg-Essen
Lehrstuhl für Medizinmanagement
Thea-Leymann-Straße 9
45127 Essen
+49 201 1834077
anja.neumann@uni-due.de

Konsortialpartner

Deutsche Stiftung Organtransplantation, Essener Forschungsinstitut für Medizinmanagement GmbH

Förderangaben

  • Förderbereich: Versorgungsforschung
  • Förderverfahren: Versorgungsforschung
  • Fördersumme: ca. 1,245 Mio. Euro
  • Förderbekanntmachung: 20.06.2025
  • Themenfeld: Transplantationsmedizinische Versorgung fördern – Erkennung und Meldung potenzieller postmortaler Organspender in den Krankenhäusern analysieren und Handlungsempfehlungen ableiten

Projektleitung und Konsortialpartner

Projektleitung

Prof. Dr. Anja Neumann
Universität Duisburg-Essen
Lehrstuhl für Medizinmanagement
Thea-Leymann-Straße 9
45127 Essen
+49 201 1834077
anja.neumann@uni-due.de

Konsortialpartner

Deutsche Stiftung Organtransplantation, Essener Forschungsinstitut für Medizinmanagement GmbH

Förderangaben

  • Förderbereich: Versorgungsforschung
  • Förderverfahren: Versorgungsforschung
  • Fördersumme: ca. 1,245 Mio. Euro
  • Förderbekanntmachung: 20.06.2025
  • Themenfeld: Transplantationsmedizinische Versorgung fördern – Erkennung und Meldung potenzieller postmortaler Organspender in den Krankenhäusern analysieren und Handlungsempfehlungen ableiten