Versorgungsforschung

CO-GESUND – Verläufe von Post-COVID Fatigue – Unterschiede zwischen Gesundeten und Betroffenen in der Versorgung? Eine Case-Control-Studie

Projektdaten

  • Themenschwerpunkte: Atemwegserkrankungen und Beatmung, Blut- und Immunsystemerkrankungen, Impfungen und Infektionskrankheiten, neurologische Erkrankungen, Sonstige
  • Zielgruppen: Erwachsene, Sonstige
  • Versorgungsbereich: sektorenübergreifend
  • Bundesland: Baden-Württemberg
  • Förderkennzeichen: 01VSF26025
  • Laufzeit: 04/2027 – 03/2030
  • Status: laufend

Projektbeschreibung

Post-COVID-Fatigue zählt zu einer der häufigsten langfristigen Folgen einer SARS-CoV-2-Infektion. Viele Betroffene leiden über Monate oder Jahre hinweg unter starker Erschöpfung sowie erheblichen Einschränkungen im Alltag und Berufsleben. Warum sich einige Menschen erholen, während andere dauerhaft erkrankt bleiben, ist bislang kaum erforscht.

Das Projekt Co-GESUND untersucht, welche Faktoren und Versorgungsangebote eine Genesung von Post-COVID-Fatigue unterstützen können. Die Forschenden vergleichen Personen, die sich von einer schweren Post-COVID-Fatigue ganz oder weitgehend erholt haben, mit solchen, die weiterhin betroffen sind. Dazu werden Genesene und Betroffene sowie deren Behandlerinnen und Behandler zu Krankheitsverläufen, Versorgung und hilfreichen Maßnahmen befragt. Das Ziel besteht darin, herauszufinden, welche Formen einer kontinuierlichen und individuell abgestimmten Versorgung mit besseren Genesungschancen verbunden sind. Es werden Informationen von 160 Patientinnen und Patienten erhoben und ausgewertet. Durch den Vergleich der Krankheitsverläufe können Zusammenhänge zwischen Behandlungen, Versorgungsstrukturen und einer Genesung identifiziert werden. Des Weiteren werden Routinedaten der BARMER mit einer erheblich größeren Zahl an Betroffenen analysiert, um auch hier Faktoren zu identifizieren, die eine Genesung bei Post-COVID-Fatigue begünstigen. Dabei werden kontinuierlich Hinweise auf mögliche Zusammenhänge geprüft, die sich im Projektverlauf aus den Ergebnissen der Befragung ergeben.

Das Projekt wird für drei Jahre mit insgesamt ca. 1,5 Millionen Euro gefördert.

Die Ergebnisse liefern konkrete Hinweise, welche Versorgungsangebote für Menschen mit Post-COVID-Fatigue besonders hilfreich sind. Sie können dazu beitragen, bestehende Versorgungskonzepte weiterzuentwickeln, Behandlungsabläufe besser zu koordinieren und die Versorgung stärker an den Bedürfnissen der Betroffenen auszurichten.

Projektleitung und Konsortialpartner

Projektleitung

Prof. Dr. Beate Wild
Universitätsklinikum Heidelberg
Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik
Im Neuenheimer Feld 410
69120 Heidelberg
+49 6221 568663
beate.wild@med.uni-heidelberg.de

Konsortialpartner

aQua-Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH, BARMER

Förderangaben

  • Förderbereich: Versorgungsforschung
  • Förderverfahren: Versorgungsforschung
  • Fördersumme: ca. 1,553 Mio. Euro
  • Förderbekanntmachung: 20.06.2025
  • Themenfeld: Versorgung von Patientinnen und Patienten mit postviralen Symptomkomplexen wie z. B. Post-/Long-COVID, ME/CFS

Projektleitung und Konsortialpartner

Projektleitung

Prof. Dr. Beate Wild
Universitätsklinikum Heidelberg
Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik
Im Neuenheimer Feld 410
69120 Heidelberg
+49 6221 568663
beate.wild@med.uni-heidelberg.de

Konsortialpartner

aQua-Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH, BARMER

Förderangaben

  • Förderbereich: Versorgungsforschung
  • Förderverfahren: Versorgungsforschung
  • Fördersumme: ca. 1,553 Mio. Euro
  • Förderbekanntmachung: 20.06.2025
  • Themenfeld: Versorgung von Patientinnen und Patienten mit postviralen Symptomkomplexen wie z. B. Post-/Long-COVID, ME/CFS