Versorgungsforschung

CARIO – Zusammenhang zwischen regionalen Risiko- und Resilienzfaktoren und der Versorgung von Pflegebedürftigen

Projektdaten

  • Themenschwerpunkte: Hygiene- und Umweltmedizin, Sonstige
  • Zielgruppen: ältere Menschen, Pflegebedürftige
  • Versorgungsbereich: sektorenübergreifend
  • Bundesland: Hamburg
  • Förderkennzeichen: 01VSF26026
  • Laufzeit: 01/2027 – 12/2029
  • Status: laufend

Wesentliche Projektelemente

Projektbeschreibung

Während der Anteil pflegebedürftiger Menschen in Deutschland stetig steigt, werden die Ressourcen und die verfügbare Infrastruktur zur Versorgung dieser Menschen knapper und verteilen sich zudem regional unterschiedlich. Diese Lücke zwischen Pflegebedarf und verfügbaren Ressourcen kann zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustands pflegebedürftiger Personen beitragen. Das Projekt CARIO adressiert diese Herausforderung, indem es regionale Variationen in der Versorgung identifiziert und Lösungsansätze entwickelt, um auch bei Ressourcenknappheit eine bedarfsgerechte Pflege zu gewährleisten.

Das Ziel der Forscherinnen und Forscher besteht darin, ein umfassendes Verständnis der Zusammenhänge zwischen regionalen Risiko- und Resilienzfaktoren und der Versorgung Pflegebedürftiger zu erhalten. Hierzu ermitteln sie regionale Versorgungsbedarfe durch eine systematische Auswertung pseudonymisierter Krankenkassendaten. Diese werden mit Informationen zu wohnortnahen sozioökonomischen, siedlungs- und angebotsstrukturellen sowie umweltbedingten Risiko- und Resilienzfaktoren - etwa Daten zu Wetter und Luftqualität – verknüpft, um bestehende Zusammenhänge zu untersuchen. Die gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen es, insbesondere vulnerable Regionen mit erhöhtem Risiko zu identifizieren und die Versorgung dort gezielt weiterzuentwickeln. Auf Grundlage der Forschungsergebnisse sollen planungsrelevante Risikofaktoren identifiziert werden, die mit geeigneten Maßnahmen abgemildert werden können. Gleichzeitig sollen Resilienzfaktoren gestärkt werden, die zur Stabilität und Leistungsfähigkeit des Gesundheitswesens beitragen.

Das Projekt wird für drei Jahre mit insgesamt ca. 570.000 Euro gefördert.

Die Erkenntnisse werden niedrigschwellig in praxistaugliche Formate überführt, die im Erfolgsfall dazu beitragen, dass Pflegebedürftige eine, an ihre Bedürfnisse besser angepasste Versorgung erhalten - unabhängig von lokalen Schwankungen der Ressourcen.

Projektleitung und Konsortialpartner

Projektleitung

Dr. Claudia Konnopka
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Institut für Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung
Martinistraße 52
20246 Hamburg
+49 40 7410-54480
c.konnopka@uke.de

Konsortialpartner

BARMER

Förderangaben

  • Förderbereich: Versorgungsforschung
  • Förderverfahren: Versorgungsforschung
  • Fördersumme: ca. 579.000 Euro
  • Förderbekanntmachung: 20.06.2025
  • Themenfeld: Gesundheitliche Versorgung von Pflegebedürftigen in der Regionalperspektive

Projektleitung und Konsortialpartner

Projektleitung

Dr. Claudia Konnopka
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Institut für Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung
Martinistraße 52
20246 Hamburg
+49 40 7410-54480
c.konnopka@uke.de

Konsortialpartner

BARMER

Förderangaben

  • Förderbereich: Versorgungsforschung
  • Förderverfahren: Versorgungsforschung
  • Fördersumme: ca. 579.000 Euro
  • Förderbekanntmachung: 20.06.2025
  • Themenfeld: Gesundheitliche Versorgung von Pflegebedürftigen in der Regionalperspektive