Versorgungsforschung

AVIRA-P – Ambulante Versorgung stationär Pflegebedürftiger im regionalen Kontext: Sekundärdatenanalyse zur Identifikation innovativer Versorgungspotenziale

Projektdaten

  • Themenschwerpunkt: Sonstige
  • Zielgruppen: ältere Menschen, multimorbide Menschen, Pflegebedürftige
  • Versorgungsbereich: sektorenübergreifend
  • Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Förderkennzeichen: 01VSF26028
  • Laufzeit: 01/2027 – 06/2029
  • Status: laufend

Wesentliche Projektelemente

Projektbeschreibung

Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland ist hoch und steigt kontinuierlich. Dies bedeutet eine zunehmende Belastung für die Gesellschaft und für das Gesundheitssystem, insbesondere im stationären Bereich. Dabei sind die Ressourcen für vollstationäre Pflege und ambulante, aufsuchende Behandlung regional unterschiedlich verteilt und werden oft nicht effizient genutzt. Infolgedessen kommt es zu vermeidbaren Gesundheitsproblemen und Krankenhauseinweisungen. Um die Versorgung zu verbessern, sind geeignete Konzepte für die Koordination und Kommunikation zwischen den beteiligten Leistungserbringern erforderlich.

Das Projekt AVIRA-P setzt hier an und untersucht die Wirksamkeit eines seit 2014 etablierten ambulanten vertragsärztlichen Versorgungskonzepts für Pflegeheimbewohnerinnen und ‑bewohnern. In mehreren Regionen in Westfalen-Lippe verpflichten sich ärztliche Praxisnetze dazu, teilnehmende Pflegeheime regelmäßig und bei Bedarf zeitnah aufzusuchen. Dabei werden sie von qualifizierten entlastenden Versorgungsassistentinnen und -assistenten (EVAs) unterstützt. Die am Projekt beteiligten Krankenkassen und die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe stellen Sekundärdaten zur Verfügung, aus denen sich Informationen zum bisherigen Verlauf des Konzepts ableiten lassen. Die Forschenden werden diese Daten analysieren, um die Vertragsregionen mit Regionen ohne besondere Versorgung zu vergleichen. Außerdem werden die EVAs zu ihren Erfahrungen mit dem etablierten Versorgungskonzept befragt. Ziel ist es herauszufinden, ob das Konzept die Gesundheit vollstationär gepflegter Personen verbessert. Dabei werden auch die Auswirkungen regionaler Strukturmerkmale auf das Konzept berücksichtigt.

Das Projekt wird für zweieinhalb Jahre mit insgesamt ca. 1,3 Millionen Euro gefördert.

Die gewonnenen Ergebnisse zeigen im Erfolgsfall, mit welchen konkreten Maßnahmen sich die gesundheitliche Versorgung von Pflegeheimbewohnerinnen und ‑bewohnern verbessern lässt und welche regionalen Faktoren dabei eine Rolle spielen. Das Konzept kann auf andere Regionen übertragen werden - gegebenenfalls auch in regionalspezifisch angepassten Varianten.

Projektleitung und Konsortialpartner

Projektleitung

Matthias Brittner
Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe
Geschäftsbereich Innovative Versorgungsformen und Praxisnetze
Robert-Schimrigk-Straße 4-6
44141 Dortmund
+49 231 9432-3508
matthias.brittner@kvwl.de

Konsortialpartner

AOK NordWest, BARMER, IKK classic, OFFIS e. V., Universität Bielefeld

Förderangaben

  • Förderbereich: Versorgungsforschung
  • Förderverfahren: Versorgungsforschung
  • Fördersumme: ca. 1,339 Mio. Euro
  • Förderbekanntmachung: 20.06.2025
  • Themenfeld: Gesundheitliche Versorgung von Pflegebedürftigen in der Regionalperspektive

Projektleitung und Konsortialpartner

Projektleitung

Matthias Brittner
Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe
Geschäftsbereich Innovative Versorgungsformen und Praxisnetze
Robert-Schimrigk-Straße 4-6
44141 Dortmund
+49 231 9432-3508
matthias.brittner@kvwl.de

Konsortialpartner

AOK NordWest, BARMER, IKK classic, OFFIS e. V., Universität Bielefeld

Förderangaben

  • Förderbereich: Versorgungsforschung
  • Förderverfahren: Versorgungsforschung
  • Fördersumme: ca. 1,339 Mio. Euro
  • Förderbekanntmachung: 20.06.2025
  • Themenfeld: Gesundheitliche Versorgung von Pflegebedürftigen in der Regionalperspektive