Versorgungsforschung

DARE – Datengestützte Entwicklung regionaler Versorgungsstrukturen für pflegebedürftige Menschen

Projektdaten

  • Themenschwerpunkt: Sonstige
  • Zielgruppen: ältere Menschen, Angehörige, ländliche Bevölkerung, Leistungserbringer, multimorbide Menschen, Pflegebedürftige, Sonstige
  • Versorgungsbereich: sektorenübergreifend
  • Bundesland: Berlin
  • Förderkennzeichen: 01VSF26031
  • Laufzeit: 03/2027 – 08/2030
  • Status: laufend

Wesentliche Projektelemente

Projektbeschreibung

Laut dem Statistischen Bundesamt werden in Deutschland aktuell rund 4,9 Millionen pflegebedürftige Menschen (ca. 86 Prozent aller Pflegebedürftigen) zu Hause versorgt. Aufgrund des demografischen Wandels und des Wunsches, so lange wie möglich zu Hause zu leben, wird diese Zahl zukünftig steigen. Die Inanspruchnahme unterschiedlicher Unterstützungsleistungen wie Pflegegeld oder ambulanter Pflegedienste variiert dabei regional. Um eine wohnortnahe Versorgung sicherzustellen, ist es wichtig, frühzeitig zu erkennen, wo welche Unterstützungsbedarfe für die häusliche Pflege entstehen.

Das Ziel des Projekts ist daher die Entwicklung eines Modells, das regionale bzw. kreisbezogene Einflussfaktoren für unterschiedliche Versorgungsbedarfe identifiziert. Dabei werden die Forschenden u. a. sozioökonomische, siedlungsstrukturelle und städtebauliche Charakteristika der Region berücksichtigen.

Zur Modellentwicklung werden unterschiedliche Methoden verwendet. Einerseits werden die Forschenden Routinedaten der AOK auswerten und weitere relevante Daten, beispielsweise des Sozio-ökonomischen Panels, einbeziehen, andererseits werden sie Interviews und Fokusgruppen durchführen, um die Perspektive von u. a. Pflegebedürftigen und Akteuren der Versorgungsplanung in die Modellentwicklung einfließen zu lassen. Das finale Modell wird in Pilotkreisen getestet und soll Aufschlüsse über die Versorgungsplanung und mögliche Veränderungen in der Region liefern.

Das Projekt wird für dreieinhalb Jahre mit insgesamt ca. 1,8 Millionen Euro gefördert.

Im Erfolgsfall liefert das Projekt ein Modell zur evidenzbasierten und bedarfsorientierten Planung kleinräumiger Versorgungsstrukturen. Mithilfe dieses Modells könnten Fehl- und Unterversorgung von pflegebedürftigen Menschen auf regionaler Ebene frühzeitig erkannt und entsprechende Anpassungen vorgenommen werden.

Projektleitung und Konsortialpartner

Projektleitung

Susann Behrendt
AOK-Bundesverband eGbR
Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO)
Rosenthaler Str. 31
10178 Berlin
+49 30 34646-2341
susann.behrendt@wido.bv.aok.de

Konsortialpartner

Leibniz-Institut für Länderkunde e. V., Technische Universität München, Universitätsklinikum Würzburg

Förderangaben

  • Förderbereich: Versorgungsforschung
  • Förderverfahren: Versorgungsforschung
  • Fördersumme: ca. 1,89 Mio. Euro
  • Förderbekanntmachung: 20.06.2025
  • Themenfeld: Gesundheitliche Versorgung von Pflegebedürftigen in der Regionalperspektive

Projektleitung und Konsortialpartner

Projektleitung

Susann Behrendt
AOK-Bundesverband eGbR
Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO)
Rosenthaler Str. 31
10178 Berlin
+49 30 34646-2341
susann.behrendt@wido.bv.aok.de

Konsortialpartner

Leibniz-Institut für Länderkunde e. V., Technische Universität München, Universitätsklinikum Würzburg

Förderangaben

  • Förderbereich: Versorgungsforschung
  • Förderverfahren: Versorgungsforschung
  • Fördersumme: ca. 1,89 Mio. Euro
  • Förderbekanntmachung: 20.06.2025
  • Themenfeld: Gesundheitliche Versorgung von Pflegebedürftigen in der Regionalperspektive