Versorgungsforschung

MYK-IMPAKT – Versorgung von Invasiver Mykose in Deutschland: Analyse der Ist-Situation und des Bedarfs zur Implementierung eines neuen Versorgungskonzeptes

Projektdaten

  • Themenschwerpunkte: Atemwegserkrankungen und Beatmung, Impfungen und Infektionskrankheiten, onkologische Erkrankungen, Transplantation, Organspende und Amputation
  • Zielgruppen: ältere Menschen, Erwachsene, Früh- und Neugeborene, Kinder und Jugendliche, Menschen mit chronischen Krankheiten, Menschen mit seltenen Krankheiten, multimorbide Menschen
  • Versorgungsbereich: sektorenübergreifend
  • Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Förderkennzeichen: 01VSF26040
  • Laufzeit: 01/2027 – 06/2029
  • Status: laufend

Projektbeschreibung

Invasive Mykosen (IM) sind seltene Infektionskrankheiten, die häufig als Folge- oder Begleiterkrankung bei Patientinnen und Patienten mit Immunsuppression oder auf Intensivstationen auftreten. Sie können jedoch auch als eigenständige, schwerwiegende Erkrankungen auftreten, die nicht selten zum Tod führen. Gleichzeitig gibt es wenige spezialisierte Zentren und Versorgungsstrukturen für IM.

Bislang liegen keine belastbaren Daten darüber vor, wie viele Menschen in Deutschland von IM betroffen sind. Ziel des Projekts ist es daher, die Krankheitshäufigkeit von IM in Deutschland zu ermitteln. Dabei werden folgende Fragen untersucht: Wie lässt sich die betroffene Patientengruppe charakterisieren? Welche Kosten werden durch IM verursacht? Und wie kann eine bedarfsgerechte Versorgung gestaltet werden?

Zur Beantwortung dieser Fragestellungen werden GKV-Routinedaten von Patientinnen und Patienten mit IM analysiert. Ergänzend erfolgt eine systematische Recherche der wissenschaftlichen Literatur und es wird ein Living Lab mit den an der Versorgung beteiligten Akteurinnen und Akteuren durchgeführt. Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse wird ein neues Versorgungskonzept entwickelt. Abschließend werden die zu erwartenden Kosten und der Nutzen einer Umsetzung dieses Konzepts mithilfe eines sozioökonomischen Impact Assessments modelliert.

Das Projekt wird für zweieinhalb Jahre mit insgesamt ca. einer Million Euro gefördert.

Im Erfolgsfall liefert das Projekt erstmals belastbare Erkenntnisse über die Häufigkeit von IM in Deutschland. Diese bilden die Grundlage für die Entwicklung und Umsetzung eines tragfähigen Versorgungskonzepts für Patientinnen und Patienten mit IM.

Projektleitung und Konsortialpartner

Projektleitung

Dr. Jannik Stemler
Universitätsklinikum Köln
Klinik I für Innere Medizin und Institut für Translationale Forschung
Kerpener Straße 62
50937 Köln
+49 221 47885523
jannik.stemler@uk-koeln.de

Konsortialpartner

BARMER, DAK-Gesundheit

Förderangaben

  • Förderbereich: Versorgungsforschung
  • Förderverfahren: Versorgungsforschung
  • Fördersumme: ca. 1,041 Mio. Euro
  • Förderbekanntmachung: 20.06.2025
  • Themenfeld: themenoffen

Projektleitung und Konsortialpartner

Projektleitung

Dr. Jannik Stemler
Universitätsklinikum Köln
Klinik I für Innere Medizin und Institut für Translationale Forschung
Kerpener Straße 62
50937 Köln
+49 221 47885523
jannik.stemler@uk-koeln.de

Konsortialpartner

BARMER, DAK-Gesundheit

Förderangaben

  • Förderbereich: Versorgungsforschung
  • Förderverfahren: Versorgungsforschung
  • Fördersumme: ca. 1,041 Mio. Euro
  • Förderbekanntmachung: 20.06.2025
  • Themenfeld: themenoffen