Versorgungsforschung

TransLife – Längsschnitt-Studie zur psychischen Gesundheit von Kindern und jungen Menschen bis 21 Jahren mit diagnostizierter Geschlechtsinkongruenz (nach ICD-11) im Verlauf leitliniengerechter Behandlung im Kontext hierfür spezialisierter Versorgungsangebote

Projektdaten

  • Themenschwerpunkt: Sonstige
  • Zielgruppen: Angehörige, Erwachsene, Kinder und Jugendliche
  • Versorgungsbereich: ambulant
  • Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Förderkennzeichen: 01VSF26042
  • Laufzeit: 06/2027 – 11/2030
  • Status: laufend

Wesentliche Projektelemente

Projektbeschreibung

Im März 2025 wurde eine Leitlinie für die Diagnostik und Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie veröffentlicht. Diese Leitlinie bildet den aktuellen medizinischen Kenntnisstand in der deutschsprachigen Fachwelt ab und stellt eine wichtige Grundlage für die Behandlung der betroffenen Kinder und Jugendlichen dar. Dennoch führen bestehende Forschungslücken weiterhin zu Verunsicherung in der Versorgungspraxis. Das Spektrum non-konformer Identitäten bei jungen Menschen verändert sich fortlaufend und wird diverser. Während die Wirksamkeit hormoneller Interventionen bei Jugendlichen mit Geschlechtsinkongruenz bereits gut erforscht ist, fehlen Erkenntnisse darüber, wie sich die leitliniengerechte Behandlung und die sozialen Schritte der Transition auf die psychische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen auswirken.

Im Projekt TransLife sollen 400 bis 500 Kinder und Jugendliche, die sich aufgrund einer Geschlechtsinkongruenz/Geschlechtsdysphorie in leitliniengerechter Behandlung befinden, für mindestens ein Jahr begleitet werden. Die Forschenden untersuchen, wie sich die psychische Gesundheit und deren Einflussfaktoren der Studienteilnehmenden während der Behandlung entwickelt. Zudem soll analysiert werden, welche Faktoren sich positiv oder belastend auf die psychische Entwicklung der Teilnehmenden auswirken. Für die Untersuchung werden die Kinder und Jugendlichen zu festgelegten Zeitpunkten während der Behandlung befragt.

Das Projekt wird für dreieinhalb Jahre mit insgesamt ca. 2,5 Millionen Euro gefördert.

Die im Projekt gesammelten Informationen sollen für die Weiterentwicklung der Aufklärung, Diagnostik und Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie genutzt werden.

Projektleitung und Konsortialpartner

Projektleitung

Prof. Dr. Georg Romer
Universität Münster
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und -psychotherapie
Schmeddingstraße 50
48149 Münster
+49 251 8356250
Georg.Romer@ukmuenster.de

Konsortialpartner

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Charité - Universitätsmedizin Berlin, Freie Universität Berlin, Medivision Betriebsgesellschaft mbH, Praxisgemeinschaft am evangelischen Krankenhaus, Universität Bielefeld, Universitätsklinikum Aachen, Universitätsklinikum Ulm, Universitätsmedizin Greifswald, Zentrum für Integrative Psychiatrie ZIP gGmbH

Förderangaben

  • Förderbereich: Versorgungsforschung
  • Förderverfahren: Versorgungsforschung
  • Fördersumme: ca. 2,581 Mio. Euro
  • Förderbekanntmachung: 20.06.2025
  • Themenfeld: themenoffen

Projektleitung und Konsortialpartner

Projektleitung

Prof. Dr. Georg Romer
Universität Münster
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und -psychotherapie
Schmeddingstraße 50
48149 Münster
+49 251 8356250
Georg.Romer@ukmuenster.de

Konsortialpartner

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Charité - Universitätsmedizin Berlin, Freie Universität Berlin, Medivision Betriebsgesellschaft mbH, Praxisgemeinschaft am evangelischen Krankenhaus, Universität Bielefeld, Universitätsklinikum Aachen, Universitätsklinikum Ulm, Universitätsmedizin Greifswald, Zentrum für Integrative Psychiatrie ZIP gGmbH

Förderangaben

  • Förderbereich: Versorgungsforschung
  • Förderverfahren: Versorgungsforschung
  • Fördersumme: ca. 2,581 Mio. Euro
  • Förderbekanntmachung: 20.06.2025
  • Themenfeld: themenoffen