Versorgungsforschung

CHIP – Climate Sensitive Health Counseling in Pregnancy

Projektdaten

  • Themenschwerpunkt: Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett
  • Zielgruppen: Früh- und Neugeborene, Schwangere und Wöchnerinnen
  • Versorgungsbereich: sektorenübergreifend
  • Bundesland: Baden-Württemberg
  • Förderkennzeichen: 01VSF26046
  • Laufzeit: 01/2027 – 12/2029
  • Status: laufend

Projektbeschreibung

Schwangere und Neugeborene zählen zu den besonders gefährdeten Gruppen, die von den gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels stark betroffen sind. So kann Hitzestress beispielsweise das Risiko für Frühgeburten erhöhen und ein niedrigeres Geburtsgewicht begünstigen. Dies kann wiederum langfristige gesundheitliche Folgen für Neugeborene haben. Die Auswirkungen des Klimawandels stellen somit neue Anforderungen an die Versorgung von Schwangeren sowie an das zuständige Gesundheitspersonal (Hebammen sowie Gynäkologinnen und Gynäkologen) dar.

Ziel der Forschenden ist es, eine Klimasensible Gesundheitsberatung (KSGB) in die Schwangerenvorsorge zu integrieren. Das zuständige Gesundheitspersonal soll dazu qualifiziert werden, eine KSGB in seine Versorgungspraxis aufzunehmen. Mithilfe von klimasensibler Gesundheitsberatung sollen Schwangere für ihre erhöhte Vulnerabilität sensibilisiert werden. Zudem sollen sie zu klimafreundlichen und gesundheitsförderlichen Verhaltensweisen motiviert und befähigt werden, ihre eigene Gesundheit sowie die ihres ungeborenen Kindes zu fördern und zu schützen.

Die methodische Vorgehensweise umfasst ein dreistufiges Mixed-Methods-Design: In einem ersten Schritt werden in einer Bedarfsanalyse Schwangere und Gesundheitspersonal mithilfe qualitativer und quantitativer Methoden befragt, um relevante Ziele und Inhalte einer KSGB zu identifizieren. Auf Basis der Ergebnisse werden eine KSGB für Schwangere sowie eine entsprechende Online-Schulung zur KSGB für das Gesundheitspersonal entwickelt. Im nächsten Schritt nimmt das Gesundheitspersonal an der Schulung teil, um anschließend die KSGB bei Schwangeren durchzuführen. Abschließend werden das Konzept und die Wirksamkeit der Schulung und der Beratung evaluiert.

Das Projekt wird für drei Jahre mit insgesamt ca. 1,1 Millionen Euro gefördert.

Im Erfolgsfall kann die KSGB bundesweit in die alltägliche Schwangerschaftsvorsorge integriert werden. Dadurch können klimawandelbedingte Komplikationen für Schwangere und Ungeborene vorgebeugt und gesunde und nachhaltige Lebensstile gefördert werden.

Projektleitung und Konsortialpartner

Projektleitung

Dr. Claudia Quitmann
Universitätsklinikum Heidelberg
Heidelberg Institute of Global Health
Im Neuenheimer Feld 130.3
69120 Heidelberg
+49 6221 56 4067
claudia.quitmann@uni-heidelberg.de

Konsortialpartner

BKK mkk – meine krankenkasse, Deutsches Krankenhausinstitut e. V., Duale Hochschule Baden-Württemberg, Katholische Stiftungshochschule für angewandte Wissenschaften München, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Förderangaben

  • Förderbereich: Versorgungsforschung
  • Förderverfahren: Versorgungsforschung
  • Fördersumme: ca. 1,145 Mio. Euro
  • Förderbekanntmachung: 20.06.2025
  • Themenfeld: themenoffen

Projektleitung und Konsortialpartner

Projektleitung

Dr. Claudia Quitmann
Universitätsklinikum Heidelberg
Heidelberg Institute of Global Health
Im Neuenheimer Feld 130.3
69120 Heidelberg
+49 6221 56 4067
claudia.quitmann@uni-heidelberg.de

Konsortialpartner

BKK mkk – meine krankenkasse, Deutsches Krankenhausinstitut e. V., Duale Hochschule Baden-Württemberg, Katholische Stiftungshochschule für angewandte Wissenschaften München, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Förderangaben

  • Förderbereich: Versorgungsforschung
  • Förderverfahren: Versorgungsforschung
  • Fördersumme: ca. 1,145 Mio. Euro
  • Förderbekanntmachung: 20.06.2025
  • Themenfeld: themenoffen