Konzeptionelles Modell der Studie InfoTrans

Diese Grafik zeigt das konzeptionelle Modell der Studie InfoTrans zum Übergang von Jugendlichen mit rheumatischen Erkrankungen in die Erwachsenenmedizin.

Struktur und Aufbau

Die Grafik ist in drei Hauptbereiche unterteilt: den Studienablauf, die Interventionsinhalte und die angestrebten Studienendpunkte.

  1. Studienablauf
    • Teilnehmende: Ausgangspunkt sind Jugendliche über 15 Jahren mit Juveniler Idiopathischer Arthritis (JIA) aus der Kerndokumentation.
    • Datenerhebung: Es erfolgt eine Befragung, die entweder papier- oder webbasiert durchgeführt wird. In beiden Fällen gibt es Follow-up-Untersuchungen.
    • Intervention: Parallel zur Befragung erhalten die Teilnehmenden ein Angebot für einen Befundbericht/Pass sowie den Link zur Webseite mein-rheuma-wird-erwachsen.de.
    • Analyse: Die Daten fließen in Endpunkt-Vergleiche im Quer- und Längsschnitt.
  2. Die Web-Intervention
    Ein Screenshot der Webseite zeigt das Portal für junge Betroffene. Die Inhalte werden rechts daneben in vier Kategorien aufgelistet:
    • Krankheitsspezifische Informationen
    • Selbstmanagementstrategien: Tipps und Informationen für den Alltag.
    • Soziale Unterstützung: Kontakt zu Transition-Peers und Interaktion mit anderen Betroffenen.
    • Konkrete Hilfen und Tipps zur Transition (der Übergangsphase).
  3. Studienendpunkte
    Ein großer Pfeil zeigt von den Webinhalten hin zu den gewünschten Ergebnissen der Studie. Diese sind in drei Felder gegliedert:
    • Gesundheitskompetenz: Steigerung von Krankheitswissen, Selbstwirksamkeit und Selbstmanagement.
    • Verhaltensänderungen: Erhöhung der Adhärenz (Therapietreue) und besseres Zurechtkommen mit der Erkrankung.
    • Outcome (Krankheitsfolgen): Abnahme von Krankheitsaktivität, Schmerz sowie Angst und Depression, Zunahme der Alltagsfunktion.

Zusammenfassung des Kerninhalts

Die Grafik verdeutlicht, wie durch eine gezielte Online-Intervention (Information und Vernetzung) die Gesundheitskompetenz der Jugendlichen gestärkt werden soll, um letztlich das Verhalten und den gesundheitlichenZustand während der Transition positiv zu beeinflussen.