Patientenpfad im Projekt PRÄP-GO

Patientinnen und Patienten werden wegen einer geplanten OP in Krankenhäusern vorstellig, die am Projekt teilnehmen. Anhand von Übungen und Untersuchungen wird die körperliche Leistungsfähigkeit, kognitive Leistung und soziale Situation eingeschätzt. Ist die Teilnahme am Projekt möglich, gibt es eine Untersuchung und Befragung zu persönlicher Fitness, Gewohnheiten und Lebensumständen.

Die Studienteilnehmer:innen werden zufällig der Interventionsgrupper oder der Kontrollgruppe zugeordnet (Randomisierung). Auch für die Kontrollgruppe ist die elektive Operation wie geplant möglich.

Die Interventionsgruppe nimmt am Prähabilitationsprogramm teil. In diesem Rahmen findet eine Konferenz zur gemeinsamen Entscheidungsfindung statt (SDM-Konferenz). Die individuellen Therapieschwerpunkte werden von Ärzt:innen, Pflege und Therapeut:innen gemeinsam geplant.

Die Prähabilitation mit physiotherapeutischen und kognitiven Übungen (Denksport) und Ernährungsberatung dauert drei Wochen. Im Anschluss findet der operative Eingriff mit anschließender Rehabilitation statt.

Im 1. und 2. Monat nach der OP findet ein Telefoninterview statt. Im 3. Monat gibt es eine Nachsorgeuntersuchung, Übungen werden gemacht. Vom 4. bis 11. Monat wird wieder ein Telefoninterview durchgeführt. Im 12. Monat nach der OP gibt es eine Abschlussvisite in Form eines Hausbesuchs.